Am 7.5.2026 hben wir in der Mittelschule Höcvhst zu einem Pressegespräch geladen.
Nachstehende Texte haben wir verteilt:
Presseinformation 2 – Vorinformation
Höchst, 05.05.2026
Nur Vorarlberger Sportler sind als „Team Austria“ in Höchst dabei
Zwei aufregende Tage erwarten die jungen Sportlerinnen und Sportler bei der diesjährigen UEC Hallenradsport Europameisterschaft der Junioren vom 15.-16. Mai 2026 in Höchst. Insgesamt zum 6. Mal ist Österreich Austragungsland, in Vorarlberg ist es die 4. EM nach Feldkirch1997, Lustenau 2004 und Höchst 2011 und 2026. Erstmals steht den Veranstaltern die Turnhalle der Mittelschule Höchst für diese Großveranstaltung zur Verfügung. Seit vielen Jahren ist Vorarlberg das Zentrum des österreichischen Hallenradsports. Auch heuer, bei der „Heim-EM“ kommen alle Teilnehmer aus dem Ländle. Sportler im Kunstrad wie auch im Radball haben in der Vergangenheit immer wieder schöne Erfolge erzielt.
Für die Teilnahme an der Europameisterschaft haben sich die SportlerInnen das ganze Jahr über intensiv vorbereitet. Nach den Landesmeisterschaften 2026 stand das Team für Höchst fest. Bei den Kunstradfahrern wurden die wichtigsten nationalen und internationalen Wettbewerbe zur Qualifikation für die EM-Teilnahme herangezogen. Kriterien für die Teilnahme bei den Kunstradfahrern sind auch noch das Erreichen von vorgegeben Limits. Im Radball startet das bestplatzierte Junioren-Team, die Höchster Timo Lampert und Max Schallert. Sie spielen bereits in der Elite-Klasse.
Erfahrene EM-Sportler und DebütantInnen
Im Radball zählen die Titelverteidiger Timo Lampert/Max Schallert vom RC Mazda Hagspiel Höchst zu den Mitfavoriten. Sie haben seit der EM 2023 bereits Gold und davor Silber und Bronze gewonnen. Ihnen zur Seite stehen als Ersatzteam und Trainingspartner die Spielgemeinschaft Höchst/Dornbirn mit Lukas Wimmer und Matthias Maierhofer.
Offen ist die Ausgangslage bei den „Radball-Juniorinnen“. Erstmals starten vier Teams. Für Österreich ist die Spielgemeinschaft Höchst/Dornbirn mir Sarah Kraller und Frieda Rümmele dabei. Bei guter Tagesform ist nach Auffassung der Experten auch eine Medaille möglich.
Bei den KunstradfahrerInnen sind die meisten Teilnehmer das erste Mal an einer EM dabei. Für Emma Toplak im „2er“ und Rebecca Habelsberger bei den „1er“ Juniorinnen ist es die zweite Teilnahme. Chancen auf eine vordere Platzierung rechnet man sich vor allem beim “2er“-Junioren mit Theo Kühne und Emil Güfel (RC Meiningen) aus, auch der „4er open“ kann bei guter Leistung um eine Medaille mitkämpfen
Vorarlberg ist die Hallenradsport-Hochburg von Österreich
Es ist nicht überliefert, warum sich gerade in Vorarlberg einige, erfolgreiche Hallenradsportvereine etabliert haben. Wahrscheinlich liegt es einerseits am Ehrgeiz des alemannischen Volksstammes, andererseits liegt es sicher auch an der „Kleinheit/Überschaubarkeit“ der Region Vorarlberg. Die Hallenradsportvereine liegen alle in einem Umkreis von rd. 25 km, was sich sehr positiv auf die Sportler, auf das Training und natürlich auf die „Wettkämpfe in der Nähe“ auswirken. Darüber hinaus gab und gibt es einen regen Kontakt zu den Nachbarländern Schweiz und Süddeutschland. Der Bodenseeraum gilt seit vielen Jahren als „Einheit“ für sportliche Veranstaltungen auch im Hallenradsport.
Zeitplan für die Wettbewerbe
Freitag, 15.5.2026 12.00 – 17.00 Kunstrad und Radball abwechselnd
17.30 Eröffnungsfeier
18.00 – 21.00 Uhr, Kunstrad und Radball abwechselnd
ca. 19.15 Uhr Siegerehrung „1er“ Junioren
ca. 20.25 Uhr Siegerehrung „4er open)
Samstag, 16.5.2026 09.00 – 12.45 Kunstrad und Radball abwechselnd
ca. 12.20 Uhr, Siegerehrung “2er” Juniorinnen
13.30 – 17.30 Uhr, Kunstrad und Radball abwechselnd
ca. 14.30 Uhr, Siegerehrung “2er open”-
ca. 16.10 Uhr, Siegerehrung „1er“ Juniorinnen
ca. 16.35 Uhr Radball Finalspiele
ca. 17.00 Uhr Siegerehrung Radball Junioren, Juniorinnen
ca. 17.15 – Schlussfeier
Acuh über die “Vergangenheit – über statistische Daten, sehr interessant, haben wir berichtet:
Presseinformation 3 – Statistiken
Höchst, 06.05.2026
Vorarlberger Junioren Hallenradsportler – Ergebnisse seit 1975
Statistiken einzelner Disziplinen
Betrachtet man die Gewinn-Statistiken der Junioren Europameisterschaften, darf man auf die Erfolge der Ländle-Sportlerinnen und Sportler sehr stolz sein. Die größte Hallenradsportnation Deutschland ist, was die Siege und Platzierungen anbelangt, in alles Disziplinen übermächtig, aber danach reihen sich bereits unsere Radartisten in die Rangfolge ein.
Austragungsorte nach Ländern
Seit 1975 gibt es dieses Meisterschaftsformat, zuerst als „Europapokal“ und seit 1981 als „Junioren Europameisterschaft“. Insgesamt wurden 51 Bewerbe ausgetragen. Die Schweiz hat 13 Mal eine EM ausgerichtet, gefolgt von Deutschland mit 10 und Tschechien mit 6 Veranstaltungen. Mit der diesjährigen Junioren-EM in Höchst kommt auch Österreich auf sechs Veranstaltungen. Frankreich, Belgien und Ungarn folgen auf den Plätzen.
Die UEC-Hallenradsport-Europameisterschaft 2026 wurde im vergangenen Jahr an den Radfahrer Club Mazda Hagspiel Höchst als Ausrichter vergeben. Nach 2011 ist es die zweite Veranstaltung in der Rheindeltagemeinde. Damals gewann das Radball-Duo Patrick Schnetzer und Johannes Bauer den Titel für Österreich. Adriana Mathis wurde bei den „1er“-Juniorinnen Dritte und der „4er open“ errang ebenfalls eine Bronzemedaille.
Ländle-Radballer haben mit Gold, Silber und Bronze viel erreicht
Deutschland als Hallenradsport-Nation Nummer eins hat auch im Radball die Nase vorne. 23 Siege, 19 Silbermedaille und 6 Bronzene stehen zu Buche. Aber dann folgt schon Österreich mit immerhin11 Siegen, acht 2. Plätzen und 16 Bronzemedaillen. Es folgen Tschechien (8 Mal Gold) und die Schweiz (6 Mal Gold).
Unangefochtener Spitzenreiter aller heimischen Vereine ist der RC Höchst mit neun Goldmedaillen, dazu noch 3 Silberne und vier Bronzene Auszeichnungen. Somit hat Höchst fast gleichviel Medaillen errungen, wie alle anderen Ländle-Vereine zusammen.
Ehemalige Radball-Medaillengewinner sind heute in wichtigen Funktionen tätig
Besonders erfreulich ist, dass ehemalige Junioren-Spitzenradballer heute in den Vereinen eine wichtige Rolle spielen. So ist z. B. Marco Schallert (3 Mal Gold von 1987 – 1989) Obmann von RC Mazda Hagspiel Höchst. Heuer spielt sein Sohn Max schon zum 4. Mal an der EM. Immerhin brachte es Max mit seinem Partner Timo Lampert auf je eine Gold-, Silber,- und Bronzemedaille. Patrick Schnetzer (3 Mal Gold ist heute in der obersten Spielklasse aktiv und zählt mit Stefan Feurstein (2 Mal Gold 2012, 2014) zu den besten Radballern der Welt. Patrick Schnetzer hat auch mit seinem damaligen Partner Dietmar Schneider die erste Goldmedaille bei Weltmeisterschaften für Österreich errungen. Simon Lubetz und Matthias Burtscher sind internationale Kommissäre geworden, trainieren aber auch in ihren Stammvereinen den Nachwuchs. Somit bleibt der Radball-Sport im Ländle eine „große erfolgreiche Familiengeschichte“.
Kunstrad-Artisten bleiben auch dem Sport treu
In den verschiedenen Kunstrad-Disziplinen zeigt sich besonders die Überlegenheit von Deutschland. Alle anderen Nationen sind fast zu Statisten degradiert. Und doch gibt es erfreuliche Ausnahmen – auch für Österreich. So stehen in den „1er“-Bewerben drei Goldmedaillen für Lorena Schneider (RC Höchst) und Julia Walser (RC Gisingen) zu Buche. Auch Silber- und Bronzemedaillen haben unsere Mädels errungen, allen voran die Geschwister Sabine und Brigitte Franz. Besonders der RC Meiningen ist mit insgesamt 25 Medaillen sehr erfolgreich, gefolgt Sulz, Gisingen, Altenstadt, Höchst und Bregenz.
Vierzehn mal Edelmetall gab es im “2er open”, auch hier teilen sich die Ergebnisse auf mehrere Vereine auf. Die Geschwister Franz und das Duo Bachmann/Kopf sowie Theiner/Kohl standen ganz oben am Podest. Im „1er Junioren“ glänzt eine Goldene ganz besonders. Es ist jene von Hannes Mähr vor über 30 Jahren, heute ist er als Kunstradfunktionär im Landesradsportverband aktiv.